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KI, die ankommt

KI am Telefon — und sie versteht Berndeutsch.

Wir probieren KI nicht nur in der Theorie aus, wir setzen sie auf uns selbst an. Diesmal: ein KI-Telefonassistent, der eingehende Anrufe entgegennimmt, wenn niemand abnimmt. Getestet haben wir die Lösung von CleverAI, einem Schweizer Anbieter. Das Ergebnis hat uns überzeugt, und wir gehen in den Pilotbetrieb.

«Grüessech, i hätt es Aaliege.» «Natürlich — i bi für Sie da.»

Sie versteht Berndeutsch

Nicht «Hochdeutsch mit Schweizer Akzent», sondern echtes Schweizerdeutsch. In unserem Fall Berndeutsch, und das einwandfrei. Wer im Schweizer Alltag schon erlebt hat, wie ein automatisiertes Telefonsystem an Dialekt scheitert, weiss, wie selten das ist. Nebst den gängigen Sprachen sitzt das Mundart-Verständnis.

Saubere Gesprächsführung

Der Assistent nimmt den Anruf mit dem Firmennamen entgegen, klärt das Anliegen, fragt nach Dringlichkeit und Kontaktdaten — strukturiert, ruhig, ohne den Anrufer in ein starres Menü zu zwingen. Am Ende landet ein sauberes Protokoll per E-Mail bei uns. Kein «Drücken Sie die 1».

Souverän bei Einwänden und Rückfragen

Das ist der eigentliche Reifegrad. Anrufer halten sich nicht ans Skript: Sie unterbrechen, fragen zurück, schweifen ab. Genau da fällt schwache KI auseinander. Hier nicht — der Assistent greift Rückfragen auf, bleibt ruhig und führt das Gespräch zurück, ohne zu wirken wie eine Maschine, die den Faden verloren hat.

Warum die Schwelle erreicht ist

Das ist der Unterschied zwischen «technisch möglich» und «im Alltag angekommen». Ein Telefonassistent muss nicht perfekt sein — er muss verlässlich das Anliegen erfassen, damit kein Anruf mehr verloren geht. Diese Schwelle ist erreicht.

Deshalb geht es bei uns jetzt in den Pilotbetrieb — mit echten Anrufern, nicht im Testlabor. Wir berichten, wenn wir wissen, wie er sich im Tagesgeschäft schlägt.

KI am Telefon ist kein Versprechen mehr. Sie nimmt ab — und versteht sogar Berndeutsch.

Wir begleiten Schweizer KMU auf diesem Weg — menschlich, kompetent, ganzheitlich.

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